Anfang 2017 unterzeichneten Vertreter von elf religiösen (vor allem christlichen und muslimischen) Einrichtungen in Bad Godesberg das Dresdner Wort zu Religionsfreiheit und gemeinsamem Engagement zum Wohl der Gesellschaft. Seitdem treffen sich Vertreter dieser Einrichtungen ein- bis zweimal im Jahr bei Bezirksbürgermeisterin Stein-Lücke, um gemeinsame Projekte für Bad Godesberg anzuregen. Am 16. Januar 2019 gab es wieder solch ein Treffen. Die Bezirksverwaltung stellte die Bonner Saubermach-Aktion „Bonn Picobello“ vor, an der sich religiöse Menschen aus Bad Godesberg schon mehrfach (auch aus unserer Gemeinde einmal) beteiligt haben. Am 16. März ab 11 Uhr wird wieder Gelegenheit sein, in gemischten Gruppen Bad Godesberg ein bisschen sauberer zu machen. Gegen 12:15 Uhr wird es zum Abschluss ein gemeinsames Mittagessen geben. Wer
mitmachen möchte, wendet sich bitte an Johannes Koch.

Von Teilnehmern dieser Runde wurden weitere Ideen eingebracht: z.B. das interekulturelle Singen im Godesberger Trinkpavillion, Schöpfungswanderungen oder interreligiöse Diskussionsveranstaltungen zu zentralen Begriffen des Dresdner Wortes. Johannes Koch stellte mit
„Scriptural Reasoning“ eine in England entwickelte Methode vor, bei der Teilnehmer zu einem bestimmten Thema Texte aus ihrer eigenen religiösen
Tradition vorstellen und dann gemeinsam besprechen. Pastor Ulf Beiderbeck erinnerte an „Weißt du, wer ich bin“, eine Möglichkeit, interreligiöse Projekte vom Bundesinnenministerium fördern zu lassen.

Foto: Barbara Frommann