Liebe Mitglieder und Freunde der EFG Bonn!

Viele schauen derzeit gespannt auf die Politik und fragen sich, mit welchen Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens wir in den nächsten Wochen und Monaten leben müssen. Dabei fällt auf, dass wir als Christen mit sehr großer Dankbarkeit feststellen können, dass unser Recht auf Religionsausübung einen sehr hohen Stellenwert genießt. Während sich dieser Tage Gastronomie, Theater und Kinos usw. auf einen trüben November einstellen müssen, dürfen wir weiter Gottesdienst feiern. Das ist für uns ein Vertrauensvorschuss, dem wir als Gemeindeleitung unbedingt gerecht werden wollen. Wir haben uns daher zu folgenden weiteren Positionen entschlossen:

1. Bis auf weiteres finden außer dem Gottesdienst keine gemeindlichen Veranstaltungen im GZM statt. Der Boxenstopp trifft sich in einem Onlineformat. Informationen dazu bekommst du über die E-Mail info@efg-bonn.de.

2. Wir sind ab dem 1. November dazu übergegangen, die genauen Sitzplätze der Besucher in den Gottesdiensten zu erfassen. Hierzu bekommt ihr vor dem Gottesdienst euren Sitzplatz genau zugewiesen.

3. Falls sich Gottesdienstbesucher innerhalb von zwei Wochen nach einem besuchten Gottesdienst wegen Corona testen lassen, erwarten wir, dass sie uns dies mitteilen. Übermittelt bitte auch später das Ergebnis. Diese Informationen werden vertraulich behandelt und können nur von zwei Personen eingesehen werden. Hierfür gibt es die e-mailadresse Coronabeauftragte@efg-bonn.de. Die Daten werden sofort gelöscht, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Unser Schutzkonzept gibt es hier: Schutzkonzept

4. Hauskreise und andere Treffen im häuslichen Umfeld mit Gemeindebezug sind keine Gottesdienste. Es gelten also die Regelungen wie für sonstige Kontakte im privaten Umfeld auch.

Es ist in normalen Zeiten unser großes Ziel an einem Umfeld zu bauen, in dem wir mit Freude Gemeinde Christi sein können. Die aktuelle Zeit verlangt uns jedoch immer wieder Entscheidungen ab, die scheinbar hierzu im Gegensatz stehen. Wir hoffen, dass ihr zumindest auf den zweiten Blick erkennt, dass auch die eben erwähnten Einschränkungen letztlich dazu dienen, Gemeinschaft möglich zu machen.

Die Gemeindeleitung